M.A. Interaction Design M.A. Interaction Design
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Zielrichtung

Das Masterprogramm Interaction Design wendet sich an Studierende verschiedener Professionen, die aktiv an der Gestaltung und Integration neuer Informations- und Kommunikationstechnologien in die mensch-gemachte Umwelt arbeiten wollen. Das ist oftmals eher eine Frage sinnfälliger Szenarien in der Mensch-Produkt-Interaktion als weiterer neuer Geräte. Eine Verbesserung der Lebensqualität wird erst erreicht, wenn neue Technologien in Serviceleistungen umgesetzt werden, die das Lebensumfeld der Benutzer einbeziehen.

Studierende des Interaction Design werden durch ihren ersten akademischen Grad bereits einen Hintergrund als Ingenieur, Psychologe oder Designer haben und in interdisziplinären Projektgruppen Einsicht in die jeweils beteiligten Disziplinen gewinnen und ihre eigene Professionalität ausbauen. Erfahrungen, um diese Kooperationsprojekte erfolgreich durchzuführen, haben die Lehrenden in jahrelanger Kooperation mit anderen Fakultäten gesammelt.

Wer sind wir?
Interaction Design Group Magdeburg
Interaction Design
Faltblatt (PDF | 275kB)
Das Y-Modell

Leitung
Prof. Steffi Hußlein // Interaction Design
Prof. Dr. Christine Goutrié // Technology Interaction Design

 

Das Y-Modell

Das Y-Modell beschreibt das Lehrkonzept des Instituts: Nach einem grundständigen Studium des Industrial Design können die Studierenden ihre Kompentenzen durch ein konsekutives Masterprogramm in zwei Richtungen vertiefen und ergänzen.
Der Master of Arts Interaction Design stellt dabei die Gestaltung des Nutzungsprozesses in den Vordergrund.

The Y model describes the Institute's teaching concept: following an undergraduate programme in Industrial Design, students can take a consecutive Master’s programme to deepen and extend their skills in two directions.
The Master of Arts in Interaction Design course lays the emphasis on design of the use process.

Team
Dipl. Ing. Jörg Schröder // Leiter Prototypenlabor
Prof. Andreas Mühlenberend // Visualization Techniques
Prof. Dr. Dieter Schwarzenau // Electronics
Dr. Michael Minge // Psychology
Prof. Ulrich Wohlgemuth // Design and Economics
Benjamin Hatscher // Flash-Tutor
Stephan Fink // Web-Tutor

Interaction Design Group

Industriekooperationen

 





AUTOCONTROL 3D - Interaktion im Fahrzeuginnenraum
// Kooperation mit  carmeq GmbH
Wie werden sich Menschen zukünftig über die (Daten-) Autobahn bewegen? Interaktion im Raum bedeutet in diesem Projekt, den Raum neu zu definieren, um alle Möglichkeiten ausschöpfen zu können. Das Fahrzeug nicht nur als Fortbewe-gungsmittel sondern viel mehr als ein Device selbst zu betrachten ist eine Sichtweise, die dem Interaction Design neue und interessante Möglichkeiten eröffnet. Diese Chancen und Möglichkeiten zu erforschen war Inhalt des Projektes Autocontrol 3D.
Prof. Steffi Hußlein // Interaction Design

 

 

Miniaturisierung & Mobility










Stories in XS
Wir erzeugen ständig Datenströme. Aber Daten an sich stellen keinen Wert dar; erst die Informationen, die wir aus ihnen generieren. Das ist wie Geschichten erfinden.
Der Bildschirm ist immer zu klein; der von mobilen Geräten sowieso. Stephan Reich hat in seiner "crashmap" Katastrophenereignisse der Plattform "Emergency and Disaster Information Service" mobil zugänglich gemacht, um zu zeigen, wieviele dieser Ereignisse im täglichen Nachrichtenstrom einfach untergehen. Die "crashmap" ist unter www.stephanreich.com/crashmap zu finden.

Interaction Design & RFID

ROOMSERVICES
Master Interaction Design & Master RFID Studierende suchen neue Gestaltungsansätze für medial erweiterte Haushaltsgeräte, Situationen im Haus und deren Interaktionsprozesse. Sie analysieren und gestalten die nahe Zukunft alltäglicher Situationen im Kontext medialer Onmipräsenz. „Das Internet der Dinge“  funktioniert grundsätzlich. Die Gestaltung der Interaktion mit physischen Haushaltsgeräten soll den Begriff der Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft transportieren. Die Geräte reagieren bis heute nicht auf den Tagesablauf und lassen sich oft nur direkt ansteuern. Wie interagieren wir mit interaktiven rückgekoppelten sozial-vernetzten Systemen morgen?
Prof. Steffi Hußlein // Interaction Design, Prof. Dr.-Ing. Michael A. Herzog // Wirtschaftsinformatik

 

DIGITAL FAB LAB














Das Digital FAB LAB ist eine offene experimentelle High-Tech-Werkstatt mit dem Ziel, den Prozess der Fertigung von digitalen zu analogen Produkten (und umgekehrt) unkompliziert und im direkten Austausch zwischen Designern, Computern und Produktions-maschinen zu generieren und den Entwurf in maschinenlesbaren Code zu übertragen, um indivi-duelle industrielle Produktionsverfahren für Einzel-stücke zur Verfügung zu stellen. Das Digital FAB LAB erweitert das bestehende Prototypen Labor der Interaction Design Group. Ziel ist es, den Prozess und Workflow der Desktop-Fabrikation in einen interaktiven Designprozess zu integrieren, individu-alisierte Muster auf Klick zu generieren, und exem- plarisch industriell zu produzieren; bis hin zu selbstreplizierenden Druckern, die sich selbst ausdrucken.

UX LAB

Ziel ist es, das UX - Eyetracking Kompetenz Lab innerhalb der Fachdisziplin Interaction Design aufzubauen und zu etablieren und die neuesten Evaluierungsmethoden des Eyetrackings (Tobii) in den User Experience Design Prozess (Nutzer-erlebnis) in der Lehre zu integrieren. Mittelfristig strebt das UX LAB Dienstleistungsforschung „Evaluation durch Eyetracking“ gekoppelt mit den Fachdisziplinen an. Mit Hilfe von Expertenreviews und Usability Tests überprüfen Studierende die Benutzungsfreundlichkeit ihres Systems, und leiten konkrete Optimierungsvorschläge ab. Gebrauchs-tauglichkeit und Kommunikationsabläufe auf Softwareoberflächen, Online-Informationssystemen, Schaltsystemen oder Games können mit Methoden, wie z.B. Eyetracking getestet werden, um Naviga-tionsverhalten erfahrbar zu machen und aus den Auswertungen neue Lösungsansätze im Design Prozess zu gestalten.

 

 

INTROWOCHE
PROJEKT FLASH UP











PROTOTYPENLABOR mit Werkstattleiter
Physical Computing, die Entwicklung von multisen-suellen Funktionsprototypen mit integrierter Software und Elektronik. Die Techniken des Physical Com- puting ermöglichen Interaction DesignerInnen die integrale Gestaltung von Produktphysis und die Schaffung des Handlungsraumes zwischen dem Nutzer und den Informationen der Anwendung. Funktionale Softwareprototypen, die die Interaktivität entsprechender Entwürfe simulieren, geben dem Entwickler die Möglichkeit erfühlbare und nachvoll-ziehbare Modelle prototypisch umzusetzen, sowie Komplexitäten im Interaktionsverhalten leichter ver- ständlich zu machen. Da Gestaltungsprozesse in der Praxis immer interdisziplinär stattfinden, kann der Designer mit der Methode des “Just enough Proto-typig" in einem interaktiven User Experience Design Prozess rückgekoppelte Systeme begreifbar konzi-pieren und lösungsorientiert gestalten.














Flash Up II Introworkshop
In der Introworkshopwoche gestalten Master Studierende „Ein und Ausschaltprozesse“ einer Glühbirne, Symbol für elektrisches Licht. Die funktionsfähigen Prototypen basieren auf Arduino-Boards mit spezifischen Sensoren und Mechaniken. Grundlage für den Prozess des „Ein und Ausschal- tens“ einer Lichtquelle ist die Art und Weise der Interaktion. Die Lichtquelle an sich ist ein Vermittler von Bedeutung - das Licht als Kommunikations-medium. Schon in diesem scheinbar einfachen Vorgang des Einschaltens einer Lichtquelle werden inhaltliche Komponenten und Bedeutungen trans-portiert. Die vorbereitende Handlung impliziert die Stimmung des darauffolgenden Prozesses des „Erleuchten des Raumes“.